Einzelvorschrift
§ 14 — Übergangsvorschrift
eli/bund/bgbl-1/2026/290/2026-10-08/1/deu
Erfolgt die Anmeldung zur Prüfung bis zum Ablauf des 31. Oktober 2026, wird das Prüfungsverfahren nach der maßgeblichen Verordnung in der jeweils am 31. Oktober 2026 geltenden Fassung zu Ende geführt:
- 1.
die Druckermeisterverordnung vom 16. August 1984 (BGBl. I S. 1148), die durch Artikel 2 Absatz 4 der Verordnung vom 18. Januar 2022 (BGBl. I S. 39) geändert worden ist,
- 2.
die Flexografenmeisterverordnung vom 1. August 1994 (BGBl. I S. 2014), die durch Artikel 2 Absatz 16 der Verordnung vom 18. Januar 2022 (BGBl. I S. 39) geändert worden ist,
- 3.
die Schriftsetzermeisterverordnung vom 13. Juni 1995 (BGBl. I S. 799), die durch Artikel 2 Absatz 20 der Verordnung vom 18. Januar 2022 (BGBl. I S. 39) geändert worden ist oder
- 4.
die Siebdruckermeisterverordnung vom 5. September 2006 (BGBl. I S. 2126), die zuletzt durch Artikel 2 Absatz 58 der Verordnung vom 18. Januar 2022 (BGBl. I S. 39) geändert worden ist.
Erfolgt die Anmeldung zur Prüfung nach Ablauf des 31. Oktober 2026 und bis zum Ablauf des 31. März 2026, so sind auf Verlangen des Prüflings die am 31. Oktober 2026 geltenden Vorschriften weiter anzuwenden.
Ein Prüfling, der die Prüfung nach den bis zum Ablauf des 31. Oktober 2026 geltenden Vorschriften nicht bestanden hat und sich bis zum Ablauf des 31. Oktober 2028 zu einer Wiederholungsprüfung nach § 11 Absatz 1 Satz 1 und 2 der Meisterprüfungsverfahrensverordnung anmeldet, kann auf Verlangen die Wiederholungsprüfung nach den am 30. Juni 2026 geltenden Vorschriften ablegen.